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Armut von jungen Menschen

AGJ, 2009: Armut von jungen Menschen in Familien

Kinder entwickeln ihre sozialen und kulturellen Fähigkeiten in Abhängigkeit von der ökonomischen Lage ihres Elternhauses. Dabei verfügen Kinder aus armen Familien über weitaus weniger Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten, z. B. in Vereinen, außerschulischen Bildungsangeboten und kindergerechten Informationsmöglichkeiten. Beeinträchtigungen, die Kinder und Jugendliche in ihren Familie erfahren, können sich im Laufe ihrer Sozialisation verstärken und damit zu Risikofaktoren für die individuelle Lebensgestaltung und für das gesellschaftliche Zusammenleben werden.

Familienpolitik hat die Aufgabe, ein wirksames und effizientes System von Leistungen bereitzustellen, das Armutsrisiken minimiert bzw. die Folgen von Kinderarmut abmildert und Möglichkeiten eröffnet, wie sich Familien aus prekären Lebenslagen befreien können“. Notwendig ist hierfür ein abgestimmtes Maßnahmenpaket aus Transfer-, Infrastruktur- und Zeitpolitik, welches im Positionspapier der AGJ als Themenaufriss dargestellt wir
 

Auf seiner Sitzung am 30. September / 1. Oktober 2009 beschloss der Vorstand der AGJ - Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - das folgende Positionspapier

AGJ, 2008: Bildung, Integration, Teilhabe

Ausgehend von zunehmenden politischen und gesellschaftlichen Debatten um Kinder und Jugendliche im Zusammenhang mit Schulfähigkeit, Employability oder dem im Rahmen von Ressourcendiskussionen auftretenden Begriff des sogenannten "Humankapitals" hat sich die AGJ in ihrem Positionspapier mit den Anforderungen an eine zeitgemäße Kinder- und Jugendhilfepolitik befasst. Die AGJ stellt darin fest, dass es die grundlegende Aufgabe von Kinder- und Jugendpolitik ist, allen jungen Menschen ein Recht auf Kindheit und Jugend unabhängig von gesellschaftlichen Verwertungszusammenhängen zu garantieren.

Auf seiner Sitzung am 30. September / 1. Oktober 2009. verabschiedete der Vorstand der AGJ einstimmig das Positionspapier "Bildung - Integration - Teilhabe. Kinder- und Jugendpolitik gestalten".

 

 
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